Zum Inhalt springen

Explore-Science 17. - 19.06.2026

Vier Teams mit Auszeichungen im Herzogenriedpark

Platz 3, Binärcode, Preisverleihung
Papierbrücke beim Belastungstest
Enigma
iZelle
iZelle beim Fallversuch
Brückenkonstrukteurinnen-Team
IZelle beim Fallversuch
Perpetuum Mobile
Picasso-Maschine und das zufällig erstelle Gemälde

Das Oberthema in diesem Jahr waren “Erfindungen und Entdeckungen”

Dazu gab es auch dieses Jahr wieder sechs verschiedene Wettbewerbsaufgaben

  1. Papierbrücke: Es musst eine möglichst leichte Papierbrücke bebaut werden, die einen Meter überspannt und möglichst viel Last tragen kann. Das beste Verhältnis von Eigengewicht zu Traglast gewinnt
  2. Enigma: Es musste eine Verschlüsselungemaschine gebaut oder programmiert werden, die einen beliebigen Text ver- und wieder entschlüsseln kann und das auf möglichst kreative und ungewöhnliche Weise
  3. Crashtest: Es muss eine iZelle gebaut werden, die ein rohes Hühnerei aus einem Fall von 150cm sicher auf dem Boden landen lässt mit maximalen Abmessungen von 30x10x10cm. Dazu soll die Eigenmasse möglichst gering sein
  4. Binärcode: Es muss eine Apparatur gebaut werden, die möglichst schnell und effektiv schwarze von weißen Tischtennisbällen auseinandersortiert
  5. Perpetuum Mobile: Es muss eine Konstruktion gebaut werden, die den Eindruck vermittelt, dass es sich dabei um ein Perpetuum Mobile handelt
  6. Picasso-Maschine: Es muss eine Apparatur gebaut werden, die selbständig unter Verwendung einer digitalen Quelle oder physikalischer Prinzipien innerhalb von drei Minuten ein nicht-reproduzierbares Gemälde erstellt.

Insgesamt haben wieder über 40 Schülerinnen und Schüler aus den Klasse 8 bis 11 beim Wettbewerb im Herzogenriedpark in Mannheim teilgenommen.

Bei den Enigmas haben zwei Gruppen jeweils Platz 9 erreicht. Bei der einen Gruppe war die Verschlüsselung zwar sehr kreativ und ungewöhnlich. Es wurden vom Schachspiel die möglichen Züge zur Verschlüsselung benutzt. Es war aber ausgesprochen umständlich und kompliziert in der Bedienung. Vermutlich hat dies eine bessere Platzierung verhinder.
Die zwei Tischtennisball-Sortierer haben Platz 5 und Platz 3 erreicht. Hier hat es sich gezeigt dass es sich lohnt mit Lego-Robotern zu arbeiten. Die Erfahrungen der Lego-Roboter kamen hier voll zum Tragen,d enn beide Gruppen haben mit Hilfe von Lego die Soprtiermaschinen gebaut und programmiert. Die Gruppe von Platz 5 war realtiv langsam, was aber daran lag, dass hie rauch noch ein Vereinzelungsmechanismus verbaut war, der ein Verstopfen der Bälle im Einfülltrichter verhindert hat. Andere Gruppen  hier von Hand eingreifen und die Verstopfungen manuell beseitigen.

Bei den anderen Kategorien hat leider keines der KKSt-Teams einen Platz unter den ersten 10 erreicht.

Bemerkenswert beim Crash-Test: Während die KKST-iZellen alle eine Masse zum Teil deutlich über 200g auf die Waage gebracht haben, kamen die Gewinner-Teams mit einem Blatt Papier und wenigen Gramm aus. Sie haben im Prinzip aus einem Blatt eine Trichter gebaut, der sich gezielt verformt hat und das Ei ein kleines bisschen im Innern herunter rutschen lies.

Die Perpetuum-Mobile-Arbeit war von der Idee her sauber ausgedacht, ist aber letztendlich an mechanischen Problemen gescheitert.

Am Freitag wurde die Veranstaltung wegen der großen Hitze mehr als zwei Stunden früher beendet. Die Heimfahrt im Zug hat sich angefühlt wie in eine “fahrenden Sauna”.